simone2_jpeg.jpg (182776 Byte) ©privat

Die lyrische Sopranistin Simone Nold erhielt ihre Ausbildung an der Münchner Hochschule für Musik bei Kammersängerin Reri Grist und besuchte die Liedklassen von Helmut Deutsch und Dietrich Fischer-Dieskau. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums für die USA studierte sie Oper bei Virginia Zeani und Lied bei Leonard Hokanson.

1996 wurde sie Mitglied der Deutschen Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie u.a. als Pamina, Konstanze, Ännchen, Marzelline und Madeleine debütierte. Ihr breites Repertoire auf der Bühne reicht von barocken Ausgrabungen bis zur Musik der Gegenwart. So sang sie die Mariane in der umjubelten Produktion von Keisers Barockoper Masaniello furioso an der Staatsoper Stuttgart oder die Smorfiosa in L’opera seria (Gassmann) unter René Jacobs bei den Festwochen für alte Musik in Innsbruck. Wichtige Ur- und Erstaufführungen wurden ihr anvertraut: So begeisterte sie das Berliner Publikum und die internationale Presse in der Hauptpartie der Rose in Elliott Carters erster Oper What next?  Aufführungen unter Daniel Barenboim in Chicago und New York und unter Kent Nagano in Paris folgten.

Neben Lied und Kammermusik, die sie mit besonderer Liebe pflegt, umfasst Simone Nolds Konzertrepertoire die großen Oratorien und Messen. Sie konzertierte u.a. mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Adam Fischer, Peter Schreier, Helmuth Rilling, Philipp Herreweghe und Christoph Eschenbach.

Simone Nold gastierte in den großen Musikzentren Europas und Nordamerikas sowie bei verschiedenen Festivals wie dem Maggio Musicale Fiorentino, der Schubertiade, dem Würzburger Mozartfest, den BBC Proms London und wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehübertragungen mit.

2004 gab sie ihr Debüt als Sophie im Rosenkavalier am Royal Opera House Covent Garden London. 2005 ist sie erstmals bei den Salzburger Festspielen zu Gast bei einem Konzert der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. 2006 sang sie sowohl in Stuttgart als auch beim Eugene Festival in den USA unter Helmuth Rilling, beim Rheingau Musik Festival war sie in Mozarts Davidde Penitente mit dem hr Sinfonieorchester unter Hugh Wolff beim vom Fernsehen übertragenen Eröffnungskonzert zu erleben und sang an der Opéra National de Montpellier ihre erste Gräfin in Mozarts Figaro.

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