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Der Bass-Bariton Konstantin Wolff studierte bei Prof. Donald Litaker an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, gewann den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Er hatte sein professionelles Operndebüt 2005 an der Opera National de Lyon unter William Christie in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ (Mercurio).
Weiterhin sang er Händels „Orlando“ am Opernhaus Zürich, „Rodelinda“ in Bilbao und „Giulio Cesare“ (Achilla) in Göttingen, Keisers „Nebucadnezar“ und Telemanns „Damon“, Brittens „Midsummernight's dream“ (Snug) und „Curlew river“ (Abbot) in Lyon und Athen, Monteverdis „Orfeo“ (Caronte) und Mozarts „Zauberflöte“ (Sprecher) in Aix en Provence, und Rossinis „Tancredi“ am Theater an der Wien. Nach der Uraufführung von Benoit Merniers „Frühlings Erwachen“ 2007 am Opernhaus La Monnaie in Brüssel sang K. Wolff dort 2009 die Rolle des Silvano in „La Calisto“ von  Cavalli.
Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom Frühbarock bis ins 20. Jahrhundert, darunter zahlreiche Werke Händels, die großen Oratorien Bachs, Haydns Schöpfung, Beethovens 9. Sinfonie, Mendelssohns Paulus, die Requien von Mozart, Dvorak, Brahms und Fauré, sowie Martins „Golgotha“.
Konstantin Wolff arbeitete u.a. mit den Dirigenten G. Albrecht, H-C. Rademann (Akademie für Alte Musik Berlin), Ton Koopman (Orchestre Radio France), Helmut Rilling, Réné Jacobs (Concerto Vocale Gent), Claudio Abbado und Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker), A. Boreyko, Marc Minkowsi (Wiener Symphoniker) und N. McGegan zusammen.
Konstantin Wolff ist neben Oper und Oratorium auch als Liedsänger tätig und gab gemeinsam mit Trung Sam zahlreiche Liederabende in Deutschland und Frankreich. Im Herbst 08 erschien bei Harmonia Mundi sein erstes Recital „Victor Hugo en musique“.
Weiterhin liegen CD-Einspielungen und DVDs mit Werken von Buxtehude, Telemann, Purcell, Campra, Händel, Schubert und Mernier bei Carus, MDG, Naxos und Virgin Classics vor. Gerade erschienen Beethovens 9. Symphonie unter Emmanuel krivine und Franck Martins Oratorium „Golgotha“ unter Daniel Reuss. 2010 erscheinen mit Konstantin Wolff außerdem Mozarts „Zauberflöte“ unter René Jacobs sowie Bachs Weihnachtsoratorium unter Riccardo Chailly. 

Kommende Engagements beinhalten Mendelssohns „Paulus“ unter Helmut Rilling, Mahlers „Wunderhorn-Lieder“ mit dem Orchester des Theaters Gießen, die Uraufführung der Oper „Gesualdo“ am Opernhaus Zürich sowie „Cosi fan tutte“ (Alfonso) am Festspielhaus Baden-Baden.

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