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Du
mußt verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins!
So
singt die Hexe in Goethes Faust, als Mephistopheles dem Faust den
Verjüngungstrank zukommen lässt.
Und so singen die Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Brocken:
Es trägt der Besen, trägt der Stock
Die Gabel trägt, es trägt der Bock
Wer heute sich nicht heben kann
Ist ewig ein verlorner Mann.
Ich tripple nach, so lange Zeit;
Wie sind die andern schon so weit!
Ich hab zu Hause keine Ruh
Und komme hier doch nicht dazu.
Die Salbe gibt den Hexen Mut,
Ein Lumpen ist zum Segel gut
Ein gutes Schiff ist jeder Trog
Der flieget nie, der heut nicht flog.
Und wenn wir um den Gipfel ziehn,
So streichet an dem Boden hin
Und deckt die Heide weit und breit
Mit eurem Schwarm der Hexenheit.
Am 30. April tanzen die
Hexen auf Schloss Kapfenburg:
Zauberer und magische Wesen tummeln sich auch in den Liedern und Texten, mit
denen Sarah Wegener, Elisabeth Föll und Klaus Hemmerle einen
zauberhaft-schaurigen Nachmittag zur Walpurgisnacht bereiten. |
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