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©Gudrun de Maddalena
Ihre zu Herzen gehende Stimme, die natürliche Ausstrahlung und jene einfühlsame Perfektion, mit der sie sich ihr breit gefächertes Repertoire erarbeitet, machen Sibylla Rubens zu einem gefragten Gast im In- und Ausland. So erhielt sie nach dem Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie eine sofortige Wiedereinladung für Konzerte mit Schumanns Faust-Szenen unter
Marek Janowski. Von den zahlreichen Konzerten der Folgezeit seien hier als besondere Höhepunkte ihre Auftritte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Philippe Herreweghe (u. a. Fauré Requiem), mit Hartmut Haenchen (Bach Magnificat und Brahms Deutsches Requiem), Heinrich Schiff (Mahler 4. Symphonie und
Beethoven 9. Sinfonie in Wien), Heinz Holliger (Mozart-Arien) und beim Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Jeffrey Tate genannt. Eine enge Zusammenarbeit pflegt Sibylla Rubens seit vielen Jahren mit Helmuth Rilling und der Stuttgarter Bachakademie, mit denen sie in dieser Spielzeit in Italien mit der h-moll-Messe gastieren und im Dezember mit verschiedenen Bach-Kantaten auf Reisen gehen wird. Zahlreiche gemeinsame Einspielungen dieser und anderer Werke liegen vor. Regelmäßig geht sie auch mit Philippe Herreweghe und seinem Collegium
Vocale Gent bzw. dem Windsbacher Knabenchor auf Tournee. Zu den internationalen Engagements der jüngeren Vergangenheit gehören Bachs Matthäus-Passion in der Carnegie Hall New York, beim RTVE-Orchester in Madrid und beim RAI Turin sowie Schumanns Requiem bei den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann und die Aufführung des Bachschen Weihnachtsoratoriums in
Montreal unter der Leitung von Kent Nagano, der sie für die h-moll Messe Anfang 2009 erneut eingeladen hat. In der aktuellen Saison singt Sibylla Rubens u. a. auch beim Rundfunkorchester Berlin (Mendelssohn Elias), beim SWR (Arien von Mozart und Händel), in Santiago de Compostela (BWV 80) und Toulouse (Bach h-moll Messe), an der Mailänder Scala unter der
Leitung von Riccardo Chailly (Mendelssohn Sommernachtstraum), beim Malaysian Philharmonic Orchestra mit Claus Peter Flor (Haydn Jahreszeiten) sowie im Gewandhausorchester Leipzig (Bach Johannes-Passion), wo sie auch im Rahmen des Festaktes zum 20jährigen Mauerfall im Herbst 2009 zu hören und im Fernsehen zu erleben sein wird. Weitere Projekte mit Dirigenten wie Roger Norrington, Herbert Blomstedt, Ton Koopman, Peter Schreier, Leopold Hager, Fabio Luisi, Jonathan Nott, Michael Gielen und Marek Janowski führten sie zum kanadischen Tafelmusik Baroque Orchestra, zu La Chapelle Royale, zum Royal Concertgebouw Orchestra, zum Arnold-Schönberg-Chor, dem RIAS Kammerchor Berlin, in den Wiener Musikverein, zur Camerata Salzburg, zum Zürcher Tonhalle-Orchester sowie zum Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern und zur Dresdener Philharmonie. Sibylla Rubens ist auch als Liedsängerin sehr gefragt: Ihren ersten gemeinsamen Liederabend mit Irwin Gage gab sie 1999 anlässlich der Ludwigsburger Schlossfestspiele, es folgten Auftritte in Barcelona, Amsterdam und Nürnberg. Gemeinsam mit Thomas Quasthoff und Justus Zeyen begeisterte Sibylla Rubens mit Wolfs Italienischem Liederbuch, mit dem sie z. B. bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu hören waren. Liederabende u. a. in Yale und Erlangen stehen im aktuellen Kalender. Sibylla Rubens studierte Konzert- und Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen und an der Hochschule für Musik Mit LiedKunst KunstLied |
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